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Was können wir für die Wildbienen tun?

Die Situation
Wenn vom Bienensterben die Rede ist, sind im Wesentlichen die Wildbienen im Zusammenhang mit dem Insektensterben gemeint. Der Insektenbestand ist um dramatische 76% seit 1989 rückläufig. Ursachen sind Pestizide, Monokulturen und zu kleine, unverbundene Naturschutzgebiete, die von Giften und Straßen umzingelt sind. Das verhindert genetische Mischungen der Populationen von geschützten Tieren und Ausbreitung von Pflanzen. Die heimische Natur ist beständig im Rückzug, nicht zuletzt weil zu allem Übel noch 56 Hektar Land Jahr für Jahr von Gemeinden zur Bebauung freigegeben wird. Ausgleichsflächen wie Ausgleichspflanzungen sind meist nur bürokratische Alibis. Der Anteil richtiger, echter, verbliebener Wildnis beträgt in Deutschland 0,6%.

Der letzte Trend, der den Bienen den Garaus gemacht hat, sind pflegeleichte Schottergärten. Nicht nur das keine nützliche Bepflanzung für die Natur und das Klima stattfindet, nicht nur das der Grundwasserspeicher durch Regenwasser kaum mehr aufgefüllt wird, die ausgelegten Folien unter den Steinen versiegeln den Boden und zerstören so die Mikroorganismen im Boden. Er stirbt ab und wir verlieren fruchtbare, biologisch selbstregulierende Erde. Wie die aktuellen Geschehnisse im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Ukraine es zeigen, sind wir trotz der günstigen klimatischen Bedingungen nicht mal in der Lage uns selbst zu ernähren. Ironischerweise stehen auf den Auffahrten der Schottergärtenhäuser häufig Wohnmobile. Die Besitzer fahren nämlich gern ins Grüne, dahin wo normale Landschaften und Gärten zu sehen sind.

Ein weiterer Trend ist die Haltung von Honigbienen im Garten und auf dem Balkon. Trendsetter sind vor allem Industrie und Handel von entsprechenden Produkten. Aber auch die Politik hat die Honigbiene Maja als populistisches Symbol für sich entdeckt. So schmückt sie Plakate, Logos und Banner vieler Parteien und Verbände. Einige Politiker werben damit, selbst Honigbienen zu halten. Das alles ist kein Tierschutz und schon gar kein Naturschutz, genauso wenig wie die eingetragenen Imkervereine. Die Honigbiene ist nicht vom Aussterben bedroht, beschleunigt aber das Aussterben der Wildbienen. Sie wird gehegt, gepflegt, mit Medikamenten versorgt, warm gehalten und im Falle eines Sterbens durch Milben einfach gegen eine neue Kolonie getauscht. Die Honigbiene ist reiner Kommerz.

Die fleißige Honigbiene fliegt bis zu 3-10 Kilometern, während sich Wildbienen nur 50-300 Meter weit orientieren. In diesem knappen Umfeld benötigen die Wildbienen und Hummeln heimische Pflanzen. Sie bestäuben dazu 28 heimische Pflanzengattungen, die der Honigbiene entgehen. 80 % aller Nutz- und Wildpflanzen werden bestäubt. Etwa ⅓ von allem was wir essen wird von Bienen bestäubt. Ohne Hummeln kommt es nicht zur Bestäubung von Tomatenstauden. Wildbienen fliegen auch bei Nässe und Kälte, bestäuben um ein Vielfaches effizienter als Honigbienen. Die mehr als 550 Wildbienenarten in Deutschland stechen nicht, leben allein in Brutröhren. Sie verteidigen keine Staaten und sind deshalb überhaupt nicht angriffslustig. Viele haben nicht einmal einen Stachel. 300 Arten stehen auf der Roten Liste bedrohter Arten. Sterben diese Wildbienen aus, verschwinden auch viele Pflanzenarten. Das betrifft wiederum Vogelarten und andere Tiere.

Der Lebensraum
Pelzbienen bevorzugen senkrechte Abbruchkanten, Uferböschungen und Lösswände. Mauerbienen bauen ihr Zuhause in Fugen alter Gemäuer. In lockeren Sandböden und auf Feldwegen verstecken sich Sandbienenarten. Wollbienen bauen sich Nester aus Pflanzenhaaren in Trockenmauern, Steinhaufen und Baumstämmen. Die Holzbienen nagen ihre Gänge sogar direkt in Totholz hinein.

Im Gegensatz zu den Wildbienen leben die 30 wilden Hummelarten sozial in kleinen Völkern. Als Erstes sind jedes Jahr im kalten Frühling die großen Hummelköniginnen bei der Nestsuche zu beobachten. Sie suchen auf Wiesen, in Steinhaufen, Baumhöhlen, in Acker und Erde nach geeigneten Plätzen für ihre Kolonien. Die Nachkommen werden mit Pollen gefüttert, während der Nektar als umweltfreundliches Flugbenzin dient.

Wildbienen unterstützen
Im Groben gibt es 3 Dinge, die wir alle tun können, um der Insektenwelt Möglichkeiten zum Leben zu bieten. Das funktioniert in großen Gärten genauso wie auf kleinen Balkons.
1. Nisthilfen aufstellen
2. Blütenvielfalt schaffen
3. Torffrei und ohne Gifte pflanzen


1. Nisthilfen aufstellen
Die Versiegelung von Gebäuden, Straßen und Flächen hat die Nistmöglichkeiten aller Insekten in der Luft, auf und im Boden stark eingeschränkt. Wer Bienen in seinem Umfeld unterstützen möchte, sollte im ersten Schritt Nisthilfen platzieren. Große Nistwände mit unterschiedlichen Materialien sind ideal, denn sie beinhalten Nistplätze für alle Arten. Sie sind aber nicht überall aufzustellen. Am einfachsten ist es Nisthölzer aufzuhängen. Obstbaumhölzer oder Harthölzer sind geeignet. Verschiedene Bohrungen zwischen 03 – 10 mm Durchmesser ideal. Baumscheiben sollten nicht an der Sägefläche gebohrt werden, sondern von der Rindenseite her. Es ist auch möglich Niststeine, steile Lehmwände, Flächen mit Stängeln aufzustellen. Gebohrte Nisthölzer und Steine werden, ohne das sie wackeln oder baumeln, an sonnigen Plätzen aufgehangen. Ausführliche Hilfe zum Selbstbau bietet die Webseite http://www.wildbiene.com von Volker Fockenberg. Die in Baumärkten angebotenen gemischten Nisthilfen sind häufig untauglich und werden vor allem lediglich dort teilweise angenommen, wo kaum andere Möglichkeiten gegeben sind. Für Familien kann es zudem auch Spaß machen, gemeinsam etwas für Bienen zu basteln.

2. Blütenvielfalt schaffen
Ohne Nahrung nützt das schönste Heim nichts. Da Wildbienen nicht so weit fliegen, ist es notwendig, in der Nähe für Futter zu sorgen. Vielleicht beteiligen sich auch Nachbarn und Freunde? Typische Balkon Blumen wie Geranien, Stiefmütterchen und Ähnliches sind für Wildbienen wie Honigbienen nicht geeignet. Es sind schnell vergängliche, nicht selbst weiter züchtbare Hybridpflanzen, die genau zwei Herren dienen, dem Verkauf und der Zierde. Gefüllte Blüten, also volle Blüten mit Blütenblättern bis ins Zentrum, bei welchen der Fortpflanzungsapparat mit Pollen und Stempel nicht zu sehen oder als Nahrung gar nicht vorhanden ist, sehen zwar schön aus, sind für Insekten aber keine Nahrung. Kurzum, es sollten einheimische Wildpflanzen und keine gespritzten, exotischen Gartencenterpflanzen sein. Ausführliche Listen in alphabetischer Reihenfolge bietet die denkbar umfangreichste Seite http://www.wildbienen.de von H.-J. Martin.

Ob Kirschlorbeer, Lebensbäume oder Forsythien und viele andere pflegeleichte Pflanzen in unseren Gärten, sie sind nicht als Natur zu betrachten, nützen Vögeln und Insekten nichts, sondern schaden der Biologie des Lebens. Unzählige Gärten hinter Reihenhäusern und Villen sind tot wie die Schottergärten, obwohl sie bunt und grün leuchten und strahlen.

Ob Wildblumenwiesen oder Wildblumen im Topf oder längliche Behälter am Balkongeländer. Faustregel ist, magere Böden und sonnige Plätze sind am erfolgreichsten. Sind Böden sehr fruchtbar, wachsen die Pflanzen zu schnell und knicken beim ersten Regen oder Wind ab. Pflanzensamen werden auf krümeligen, mageren Oberflächen ausgestreut und angedrückt. Wildpflanzen sind Lichtkeimer, das bedeutet, sie keimen, wenn genug Licht vorhanden ist. Das ist wenig überraschend, denn in der Natur hilft kein Gärtner und die Samen fallen dort ohne fremdes Zutun auf den Boden. Natürlich gibt es auch tierfreundliche Hecken, Büsche und Bäume. Zum Beispiel Saalweide, Felsenbirne, Pfaffenhütchen, Kornelkirschen, Gewöhnlicher Schneeball, Holunder, Liguster, Eberesche, Schlehen, Weißdorn und viele mehr.

Beim Kauf von Samen und Pflanzen ist darauf zu achten, dass es sich auch wirklich um Wildblumen- und pflanzen handelt. Denn wo die Nachfrage wächst, verdient der Handel gern mit und bietet unzählige Mogelpackungen an, genau wie bei den Nisthilfen aus dem Baumarkt.

Die Pflanzen sollten ungespritzt sein, die Samen auch Bioqualität haben. Hier ein paar vertrauenswürdige Seiten:
https://www.gaertnerei-strickler.de/
https://www.gaissmayer.de
https://www.hof-berggarten.de/
https://www.stauden-spatzundfrank.de
https://naturkräutergarten.de/
https://www.lebensinseln-shop.de/

Wasserstellen nicht vergessen. Wer gut isst, sollte auch nicht zu knapp trinken. Uns helfen zwei Liter am Tag, so viel benötigen die Insekten zwar nicht, aber ohne Wasser leben sie nur kurz. Flache Schüsseln mit Steinen zur Landung können hübsch aussehen und den Tieren sehr helfen. Die sollten wir alle grundsätzlich immer anbieten.

Damit ganzjährig Blüten zur Verfügung stehen, ist es hilfreich Frühblüher und Frühlings- wie Sommerblumen im Wechsel anzubieten.

Wer einmal das Schauspiel der Wildbienen, Schmetterlinge und Singvögel im Garten oder auf dem Balkon erlebt hat, will darauf sicher nicht mehr verzichten.

3. Torffrei und ohne Gifte pflanzen
Bei den Pflanzen und Samen hilft es, auf Bio-Qualität zu achten. Genau wie bei den Erden. Die gespritzten Gifte aller Art der konventionellen Züchtungen halten lange vor und könnten den Insekten sogar schaden. Ein Gärtner, der nur die Zierpflanze im Blick hat, freut sich sogar über die sterbenden Insekten, denn sie stören sein Geschäft. Aber eigentlich sind es keine Gärten, sondern Friedhöfe, genau wie Schottergärten, wo der Begriff schon unpassend ist. Torffreie Böden sind auch zu beachten. Für Torf werden Hochmoore zerstört. Diese einzigartigen Biotope sind voller spannender Arten und hervorragende CO2 Speicher.

Zum Abschluss noch drei empfehlenswerte Bücher, die ihr am besten im lokalen Buchhandel bestellt und dort abholt:
Drei Zonen Garten von Markus Gastl
Das Wildpflanzen Topfbuch von Reinhard Witt
Mein Biotop auf dem Balkon von Birgit Schattling

Wie läuft es beim TV Asberg?

Interview mit Ralf Remagen, dem Jugendobmann von TV Asberg 1897 e.V.
siehe dazu https://www.tv-asberg.de/
Seit 1897, also seit genau 125 Jahren existiert der TV Asberg. Das klingt alt, und wagt man einen Blick in die dazugegörige Gastronomie, so wirkt es auch ein wenig altbacken.

Aber dieser erste Eindruck täuscht. Der Verein ist sehr modern aufgestellt und verfügt über ein derart umfangreiches und durchdachtes Sport- und Fußballtrainingskonzept, wie es wohl kaum ein anderer lokaler Verein vorweisen kann. Zur Vorstellung dieses Konzepts hat der Jugendobmann des Vereins, Herr Ralf Remagen die Fraktionen der Stadt Moers eingeladen. Wir von der Fraktion Fuer Moers sind der Einladung gefolgt. Dino Maas, Paul Süßer und unser Urgestein im Moerser Sportleben, Rudolf Ehrhardt, Mitglied im Sportausschuss der Stadt, lassen sich vom Konzept des Vereins überzeugen.

Die richtige Ausstattung und ein gutes Konzept sind wichtig für den Trainingserfolg. Gibt es zwölf Kinder und ein Tor, kommt es pro Kind in einer Stunde zu 20 Schüssen. Werden zwei Tore aufgestellt und viele Bälle ins Spiel gebracht, die Gruppe zudem aufgeteilt, steigt die Gesamtzahl der Wiederholungen von 50.000 auf 250.000 bei 2500 Trainingseinheiten.

Was ist mit dem Streichelzoo?

Interview mit Otto Laakmann, dem Vorsitzenden des Förderverein Streichelzoo Moers e.V.
siehe dazu http://streichelzoo-moers.de

Frage 1. Warum hast Du den Vorsitz übernommen?
Ich gehöre zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins Streichelzoo Moers, der im Juni 2020 gegründet worden war. Vorausgegangen waren zwei Bürgeranträge an den Rat der Stadt Moers. Einer war von meinem Sohn Jan an den Ausschuß für Bürgeranträge gestellt worden, mit der Zielrichtung, daß die vom Streichelzoo Moers zum privaten Tierpark Kalisto ausgeliehenen Tiere, nach dem Ende der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort, auf jeden Fall wieder nach Moers zurückkehren sollten. Bis heute ist nicht klar geworden, ob der Moerser Bürgermeister Christoph Fleischhauer, ohne den Stadtrat Moers entsprechend informiert zu haben, die Moerser Tiere dauerhaft nach Kamp-Lintfort ausgeliehen oder verschenkt hat. Die Ratsfraktion der "Partei" hat die Chronik der Dauerausleihe nach Einsicht in die städtischen Unterlagen als "Alpakagate" bezeichnet. Hierüber hat der Vorsitzende Carsten Born den Stadtrat Moers in der Ratssitzung am 30.9.21 informiert. Fakt ist auf jeden Fall: Ein Großteil der ausgeliehenen Tiere sind immer noch in Kamp-Lintfort.

Frage 2. Was kann der Förderverein für den Streichelzoo tun ?
Der Gründungsvorstand des Fördervereins ‚Streichelzoo Moers hatte sich so in der Auseinandersetzung mit der Stadt Moers und dem Betreiber des Streichelzoos, ENNI- Stadt und Service, zerstritten, daß eine Neuwahl des gesamten Vorstandes erforderlich wurde. Dieser neue Vorstand wurde am 12. November 2021 in der Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit gewählt. Ich habe mich gerne als 1. Vorsitzender zur Verfügung gestellt, um die Ziele des Fördervereins Streichelzoo Moers in den nächsten Monaten durchzusetzen. Mein Stellvertreter ist Achim Krenn, Schriftführerin Sandra Punge, Kasssierer Klaus Hertel und Beisitzerin Yvonne Dams. Oberstes Ziel ist, den Streichelzoo Moers wieder mit Tieren zu beleben. Einen ersten Erfolg hat der Förderverein erreicht, drei junge Alpakas beleben seit einigen Wochen das Gelände im Freizeitpark. Trotzdem trauern wir um die in Kamp-Lintfort verbliebenenTiere, u.a. um die Alpakas Pepe (mittlerweile verstorben) und Rocco, und die Enten und das Geflügel. Aktuell ist der Vorstand in Gesprächen mit der Stadt Moers und dem Betreiber ‚ENNI , um die Zukunft des Streichelzoos Moers mit Tieren zu garantieren. Hierzu hat ein erster "Runder Tisch" am 16.12.21 stattgefunden. Hierbei wurde vereinbart, daß Vertreter des Vorstandes auch an den Gesprächen zur künftigen Neukonzeption beteiligt werden. Die Firma Pluswerte hat hierzu einen "Masterplan Streichelzoo Moers" und ein Strategisches Entwicklungskonzept vorgelegt. Dieses soll nun am 25.1.22 im Rathaus Moers mit den Vertretern der Firma Pluswerte aus Hamm diskutiert werden.

Frage 3. Wie siehst Du die Zukunft des Streichelzoos Moers?
Ich bin von Natur aus Optimist. Mit der entsprechenden Hartnäckigkeit werden wir in den nächsten Jahren eine deutliche Attraktivierung des Areals "Streichelzoo" im Freizeitpark Moers durchsetzen. Kurzfristig hat der Vorstand, auf Vorschlag von Achim Krenn beschlossen, dem Betreiber des Streichelzoos, ENNI-Stadt und Service, eine mobile Schutzhütte für das künftige Ziegengehege zu spenden. Hier haben wir die feste Zusage, daß bald sieben Zwergziegen neu beschafft werden, und das Gelände wieder belebt wird. Weiter haben wir die Zusage des Leo-Clubs Moers erhalten, um bald wieder ein Kleintiergehege einzurichten. 3 Zwerghühner sollen ebenfalls kurzfristig wieder für den Streichelzoo beschafft werden. Mittel - und langfristig achten wir als Förderverein darauf, daß bald die politische Beschlüsse für die Neukonzeption des Streichelzoos Moers mit grünem Klassenzimmer im Natur-Bildungsbereich gefaßt werden. Weiter müssen durch das Techn. Dezernat der Stadt Moers die notwendigen Förderantrage an die Bezirksregierung Düsseldorf gestellt werden. Als Förderverein stellen wir uns auf eine Übergangszeit von 2 bis 3 Jahren ein, bis daß die ersten Umbaumaßnahmen im Freizeitpark erfolgen werden. Bis dahin ist es umso wichtiger, daß der Förderverein sich aktiv um die Einwerbung von Spendengeldern einsetzt, um den Streichelzoo Moers wieder zu einem traditionellen Treffpunkt für Familien mit Kindern im Freizeitpark zu machen. Die über 80 Mitglieder des Vereins sind dabei eine wirklich gute Unterstützung.

Mehr über Otto Laakmann.

Was ist mit dem Licht in Moers?

Politik in der Endlosschleife
Ein kurzer Report zur Erhellung der Moerser Bürger.
Wie funktioniert eigentlich Politik?

In der öffentlichen Sitzung des Verwaltungsrats der ENNI Stadt und Service AöR am 01.07.2021 wurde vom Vorstand der ENNI vorgetragen, dass eine unterbrechungsfreie Straßenbeleuchtung durch Dimmen der Leuchtkörper möglich ist. Die Kosteneinsparung ist bei einer Nachtabsenkung größer als bei einer Nachtabschaltung. Durch diese technische Weiterentwicklung wird dem Wunsch vieler Moerser nach Beendigung der Nachtabschaltung entsprochen.
Am 02.09. stellte die Fraktion FUER MOERS den entsprechenden Antrag an den Bürgermeister, in der Hoffnung schnell mit dem Stromsparen zu beginnen.
https://fuer-moers.de/18-positionen-fuer-moers/37-smart-lighting

Und so gingen die Grafschafter Lichtspiele dann weiter.

Das Bündnis für Moers, ein Zusammenschluss von SPD, Grünen, Grafschafter, Linken und der Partei, forderte daraufhin ein Gutachten zur Lichtverschmutzung.

Endlich gab es für die Moerser Politik ein schönes Frühjahrsthema um Politik zu machen und Druckerschwärze zu vernichten. Die CDU, die den Antrag auf Licht An noch vor Kenntnis der neuen Situation mit LED Technik bereits im dunklen November 2020 einbrachte, erkannte sofort, hier ist eine Posse in Gang gesetzt worden.
https://lokalklick.eu/2020/11/06/cdu-beantragt-licht-an-in-moers/

Aber nicht nur die CDU, sondern auch FDP und Die Linke treten aus dem Dunkel ans Licht und senden ihrerseits Kritik und Porträts an die bekannten Presseorgane.
https://lokalklick.eu/2022/02/04/ende-der-nachtabschaltung-wird-verhindert-hinhaltetaktik-und-posse-gegen-buergerwuensche/

Es könnte also sein, dass noch einige Lichtjahre ins Moerser Land ziehen.

Und was machen wir von der Fraktion FUER MOERS nun damit?
Zum Einen zeigen wir uns verwundert, denn in der Aufregung wurde unterschlagen, dass ein Dimmen technisch derzeit nur bei einem Drittel der Stadtfläche überhaupt möglich ist. Das wären ja perfekte Bereiche um zu schauen, wie Mensch und Tier es annehmen.

Zum Anderen warten wir auf Erleuchtung, wie nicht wenige Moerser Bürger.

Neue Fachstelle für Demokratie

Was sagen Sie zu der der Forderung des Bündnisses für Moers nach einer Fachstelle für Demokratie?

Demokratiebeauftragter gesucht?
Das Bündnis für Moers fordert eine zusätzliche Fachstelle für Demokratie in Moers. Aus dieser Forderung ergeben sich einige Fragen. Ganz am Anfang die Frage wie die zu erwartenden Personalkosten von 100.000 Euro jährlich finanziert werden sollen. Und wenn diese Mittel woanders eingespart werden, was genau können sie bewirken? Mangelt es in Moers bei Verwaltung und Bürgern an demokratischem Verstehen und Handeln? Welche wahrgenommenen Konsequenzen hatte dieser Mangel bis hierhin?

Jetzt sollte man vorab wissen, die Forderung dieser Stelle war eine Bedingung der Grünen sich an eben diesem Bündnis für Moers zu beteiligen, einer Kooperationsvereinbarung von SPD, Grünen, Grafschafter, Linken und der Partei. Diese Schuld wird nun beglichen und auch von Mitgliedern gern vorangetrieben. Es soll im Bündnis Mitglieder geben, die bereits bei flatternden Deutschlandfahnen Rechtsextremismus wittern. Links ausgerichteter Extremismus wird vom Bündnis weniger ins Gespräch gebracht, vermutlich nicht zuletzt wegen der eigenen Wurzeln.

Demokratie ist die Basis für unser friedliches Zusammenleben und sollte dieses nachweislich an irgendeiner Stelle gefährdet sein, dann wären 100.000 Euro noch zu wenig. Davon muss man uns aber erst überzeugen.
Demokratie