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Positionen Für Moers

Im Folgenden präsentieren wir Positionen zum Erhalt und zur Entwicklung der Stadt Moers, die wir nachdrücklich vertreten und im Rat der Stadt einbringen.
Sachkundige Bürger

Licht Für Moers

Licht Für Moers. Wir wollen dass es leuchtet. Um Geld für andere Zwecke zur Verfügung zu haben, beschloss die Moerser Politik, wie einige vergleichbare Kommunen auch, vor ein paar Jahren eine Nachtabschaltung der Beleuchtung in einigen Bereichen der Stadt. Diese Dunkelheit behagt vielen Bürgern nicht. Bei wissenschaftlichen Interviews mit mehr als 5000 Personen in Deutschland, zeigte sich, dass sich viele ohne ausreichende Beleuchtung weniger sicher fühlten. Außerdem nimmt die Bevölkerung eine reduzierte Beleuchtung als Vernachlässigung ihrer Wohngegend durch die Kommune wahr, so die Studien. Auf gut beleuchteten Straßen ist man eben doch lieber unterwegs, obwohl es übrigens nachweislich nicht gefährlicher in dunklen Gassen oder auf dunklen Straßen ist.

Der Umwelt, den Bürgern und den knappen Kassen zuliebe gibt es eine Möglichkeit, dem Dilemma zu entgehen: Smart Lighting. Als Intelligente Beleuchtung werden im europäischen Raum vernetzte Beleuchtungseinrichtungen bezeichnet, die auf Veränderungen der Umgebung oder der Nutzerwünsche smart reagieren. Dabei können smarte Lichtquellen, intelligente LED-Leuchten oder komplexe Lichtmanagementsysteme zum Einsatz kommen.

Die wesentlichen Aspekte der Intelligenten Beleuchtung:
  • Anwesenheitserfassung: Immer dann wenn jemand unterwegs ist, gehen Leuchten an. Es leuchtet nicht permanent in die Nacht. Das spart Energie und ist gut für die Umwelt.
  • Lichtsteuerung: PIR-Sensoren detektieren Wärme von Personen und Fahrzeugen. HF-Sensoren erfassen bewegte Körper. Intelligente Schwarmschaltungen schalten Leuchten in Bewegungsrichtung an und hinter  Menschen oder Fahrzeugen aus.
  • Lichtregelung nach Lichtverhältnissen: Die Lichtstärke wird angepasst, so das immer eine zuvor festgelegte Helligkeit erreicht wird.
Am 02.09. stellten wir folgenden Antrag:
Antrag 05/2021: „Nachtabschaltung beenden“
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die Fraktion Für Moers stellt den nachfolgenden Antrag.
Der Rat der Stadt Moers möge beschließen, die Nachtabschaltung der Moerser Straßenbeleuchtung umgehend zu beenden. Eine schnellstmögliche Umstellung
auf gedimmte Straßenlaternen ist sowohl wirtschaftlicher als auch für die Bürger
angenehmer.
Begründung:
In der öffentlichen Sitzung des Verwaltungsrats der ENNI Stadt und Service AöR am
01.07.2021 wurde vom Vorstand der ENNI vorgetragen, dass eine unterbrechungsfreie Straßenbeleuchtung durch Dimmen der Leuchtkörper möglich ist. Die Kosteneinsparung
ist bei einer Nachtabsenkung größer als bei einer Nachtabschaltung. Durch diese
technische Weiterentwicklung wird dem Wunsch vieler Moerser nach Beendigung
der Nachtabschaltung entsprochen.
Mit freundlichen Grüßen
Dino Maas

Wie es nach dem Antrag weiter verlief 05.02.22: Was ist mit dem Licht in Moers?

Bäume Für Moers

Bäume Für Moers. Wir wollen dass es wächst. Die gute Nachricht zuerst, die Stadt Moers hat eine geltende Baumschutzverordnung (Link) die Bäumen und Hecken einen gewissen Schutz bietet. Dennoch verlieren wir Jahr für Jahr auch im Moerser Stadtgebiet kleine bewaldete Flächen für Bebauungen und Investitionen. Zuletzt in der sicherlich für Moers wirtschaftlich sinnvollen Ansiedelung der Edeka-Stadt mit Edeka Verwaltungssitz und der Erweiterung der Sportanlage in Moers-Meerbeck. Für verloren gegangene Bäume werden Ausgleichsbäume gepflanzt und Flächen erschaffen. eine Methode die schon seit Jahrzehnten in Deutschland praktiziert wird. Trotzdem verlieren wir im Land Tag für Tag 56 Hektar Natur und unzählige Tiere und Pflanzen. Wie kann das sein?

10 Bäume machen keinen Wald
Das Gedeihen von Bäumen hängt entscheidend von Bodenpilzen ab, die im Wurzelbereich mit ihnen in Gemeinschaft leben. Bei dieser als Mycorrhiza bezeichneten Partnerschaft erleichtern die Pilze den Bäumen die Aufnahme von Mineralien und Wasser, während sie von den Bäumen Kohlenstoffverbindungen erhalten, die sie als Nahrung nutzen. Wie sehr dieses Zusammenleben von äußeren Faktoren abhängt, konnte eine internationale Studie zeigen, die 2018 im Fachblatt "Nature" veröffentlicht wurde. Ein einzelner Baum steht für sich allein, ein intakter Wald hingegen bietet den jungen Pflanzen Schutz, Wasser und Nahrung. Die Pilze verflechten die "Alten" und die jungen Bäume. Die tief verwurzelten Bäume sorgen auch in Trockenzeiten für Wasser und Nahrung für ihre Nachkommen, sogar für artfremde Bäume und Sträucher wenn einige der 1400 identifizierten Pilzarten sie geschickt verbinden. Darüber hinaus informieren sich die Pflanzen über Botenstoffe gegenseitig über drohende Gefahren, Trockenheit, Feuer und sogar Insektenbefall. Auf der Unterseite der Blätter können unter dem Mikroskop Hunderte von Öffnungen ausgemacht werden. Durch diese Spaltöffnungen im Blatt finden der Luftaustausch und die Transpiration statt. Kommt die Botschaft an, werden Maßnahmen wie Blattabwurf und das Verschließen von Öffnungen als Gegenmaßnahme getroffen.  Einzeln in Erdballen mit begrenzter Wurzeltiefe angepflanzte Bäume in Parks, Alleen oder Straßenzügen sind Einzelkämpfer auf verlorenem Posten, lediglich noch Alibi für unser grünes Gewissen. Sie kosten Wasser und Arbeit, deren Beschaffung und Transport vermutlich mehr Kohlendioxyd erzeugt, als der Baum es verwandeln kann. Die einzelnen Bäume bieten darüber hinaus Tieren kaum Nahrung noch Unterschlupf. Gerade das Zusammenspiel von Pflanzen- und Tierreich ist aber das erstrebenswerte Ziel, die Bewahrung und Erschaffung von Ökosytemen. Biodiversität meint genau die Vielfalt der Pflanzen- und Tierarten, die genetische Vielfalt innerhalb einer Art und vieler Arten und vor allem die biologische Vielfalt innerhalb der Lebensräume, wie Wälder, Seen oder Wiesen. Diese Ökosyteme sind stabil gegenüber Umwelteinflüssen und selbstregulierend, benötigen kaum Pflege. Die biologische Vielfalt, also der Reichtum der Natur, ist das vielleicht wichtigste Gut unseres Planeten. Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen reinigen Wasser und Luft, dienen als Nahrung und Arzneimittel und sorgen für fruchtbare Böden sowie angenehmes Klima.

Tiny Forest als urbaner Ansatz
Unter allen Landnutzungsformen ist das Ökosystem Wald eine Lebensgemeinschaft, die sich durch hohe Stabilität und Vielfalt besonders auszeichnet. Als langlebiges Ökosystem ist er zur Selbstregulation fähig und enthält viel Biomasse. Dies trifft auch für den in vielfältiger Weise pfleglich und standortgerecht aufgebauten Wirtschaftswald zu.

Stefan Scharfe und Lukas Steingässer, beide Studenten an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), pflanzen einen Miniwald auf einer Wiese in Brandenburg. Die Idee: Mit diesem schnell wachsenden Mikrohabitat, einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, der für andere leicht nachahmbar ist. Vorbild für den Wald der Vielfalt, wie die beiden das Projekt nennen, ist die Methodik des japanischen Biologen Akira Miyawaki. Seine Idee ist es, vor allem in urbanen Räumen auf Flächen, die mindestens so groß wie ein Tennisplatz sind, kleine Habitate anzulegen, die einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, der Verbesserung der Luftqualität, sowie der Wasserhaltekapazität des Bodens leisten. Innerhalb von drei Jahren entstanden so kleine Wälder im städtischen Raum, diese Systeme tragen sich nun selbst und benötigen kaum Pflege. In Frankreich und den Niederlanden gibt es auch bereits erste Tiny Forests. Genau solche Systeme braucht es im Moerser Stadtgebiet. Für 2 Millionen Euro wurden 15 Gebiete realisiert. Theoretisch könne jedermann Tiny Forests realisieren, soweit ihm oder ihr eine Fläche in der Größe eines Tennisplatzes zur Verfügung steht. Auch Schulen können sich beteiligen, denn gerade im urbanen Raum besteht ein dringendes Bedürfnis die Menschen wieder für die Natur zu sensibilisieren.
  • Flächen in der Größe eines Tennisplatzes bewalden, zum Beispiel im Freizeitpark in Moers
Biodiversität im städtischen Raum
Eine urbane tierische und pflanzliche Vielfalt anzunehmen, erscheint nach wie vor vielen als neu und überraschend. Auch wissenschaftlich widmet man sich der Stadtnatur in Deutschland erst seit den 1970er Jahren. Ein Grund für den „blinden Fleck“ Stadtnatur ist sicherlich die neuzeitliche Unterscheidung zwischen einer Sphäre des Menschen und einer der Natur, oder – aus räumlicher Perspektive – zwischen Garten und Wildnis. Diese Sphären wurden sowohl als eigene Territorien als auch als unterschiedliche funktionale Systeme mit jeweils eigenen Regeln verstanden, die sich nur getrennt als funktionsfähig erweisen können. Natur wurde in diesem Zusammenhang als materielle und damit sinnlich erfahrbare Natur zum Beispiel im Urlaub gedacht, die sich von der menschgemachten Welt der Artefakte dadurch unterscheidet, dass sie sich selbst verändert und Form gewinnt. Der Garten hingegen ist eine saubere, schöne, gewollte Fläche deren Wachstum vollkommen unter der Kontrolle des Menschen steht. Mit der fortschreitenden Kommerzialiserung des Gartenbaus, jedes Jahr wird alles neu gekauft und hergerichtet, wurden Klima zusehends belastet und Natur zunehmend verdrängt. Von den meist friedhofsähnlichen Anlagen der Großzahl der Gärten der Einfamilienhäuser bis hin zu den pflegeleichten, sterilen, modernen Beton- und Steinlandschaften geht eine deutlich sichtbare Trennung zur Wildnis aus. Der moderne Stadt- und Vorortmensch duldet nur gekaufte Tiere und Pflanzen in seinem Umfeld und fördert diese mit großem finanziellen Aufwand. Den beruflich für Gärten, Haustiere und Zubehör verantwortlichen Unternehmen kommt diese Haltung entgegen, da sie Jahr für Jahr hohe Profite verspricht.

Der Autor dieses Beitrags, Frank Bick, hat einen Hinterhofgarten, der größtenteils sich selbst überlassen wird. Solch ein Garten würde allgemein als unordentlich, verwildert und schmutzig wahrgenommen. Dieser Garten benötigt kein Wasser und keine Pflege, bietet aber dennoch einen naturnahen Entspannungsort, wie viele Bürger ihn nur aus dem Urlaub kennen. Wäre es ein Ferienhaus, würden die meisten Menschen die Fläche als idyllisch, natürlich wahrnehmen. Hier ist es aber schön, sagen die Besucher oder Touristen und kehren zurück auf ihre sterilen Anlagen. Die gezeigte Fläche hat gerade 5x5m. Ein Kirschbaum bietet Schatten sowie Nahrung und hilft den Vögeln sich anzunähern und zu flüchten, ein Busch ermöglicht die Aufzucht der Nachkommen. Die Wiese bleibt im Hochsommer grün, überdauert problemlos lange Trockenzeiten ohne Zufuhr von Wasser. Frühblüher wie Löwenzahn versorgen Hummeln und Wildbienen im Frühjahr, Taubnesseln bieten den Schmetterlingsraupen Futter. Auf diesen 25 Quadratmetern leben 14 Vogelarten, die ganzjährig mit Futter unterstützt werden und sich jedes Jahr fortpflanzen. Daneben lassen sich etwa 40 verschiedene Pflanzen und unzählige Insekten beobachten. Auf diesen wenigen Quadratmetern ist die Biodiversität höher als in manchen kompletten Reihenhaussiedlungen der Moerser Vororte. Und das Überraschende, die meisten Besucher genießen den Aufenthalt und kommen hier nach eigenen Aussagen zur Ruhe. Ein Klimaschutz Baustein wären also brachliegende, natürliche Flächen in Gärten und Gartenanlagen. Aber auch der städtische Raum bietet innovative Möglichkeiten. Zum Beispiel könnten Bushaltestellen mit Pflanzen begrünt werden. In Utrecht wurden 300 Bushaltestellen mit Sedum-Pflanzen begrünt. Der Mauerpfeffer, wie die Pflanzengattung auch genannt wird, ist bei heimischen Bienen und Hummeln äußerst beliebt. Da die Dächer der Bushaltestellen nicht so hoch wie viele andere Flachdächer sind, herrschen durch wenig Wind und gute Sonneneinstrahlung beste Voraussetzungen, um den Insekten ein zusätzliches Nahrungsangebot zu ermöglichen. Die Pflanzen eignen sich zudem ideal zur Dachbepflanzung, da sie robust, winterhart und resistent sind. Und nicht nur das – sie haben einen weiteren positiven Effekt: Sie filtern Feinstaub aus der Luft und sind ein guter Regenwasserspeicher. Daher müssen sie seltener gegossen werden und spenden an heißen Tagen etwas Abkühlung. In Neuss experimentiert man dieser Tage auf Antrag der dortigen SPD auch mit einer Bushaltestelle die Machbarkeit der Begrünung.

  • Systematisch vertikale Flächen, Dächer, Fassaden, Stadtplätze und Straßen begrünen. Durch Begrünung kann eine kühlende Wirkung erreicht werden.
  • Bereits im Schulunterricht die Notwendigkeit brachliegender Flächen und heimischer Pflanzen in Gärten vermitteln.
  • Bürger ermutigen in Gärten Raum für Wildtiere zu schaffen.
Futter für die bestäubenden Insekten
Ein Vorschlag, den wir im Rat eingebracht haben, ist die Anschaffung von Futterautomaten. Aus alten Kaugummiautomaten werden in Handarbeit Insektenfutterautomaten gefertigt. In den Kugeln für je 20 oder 50 Cent ist eine Mischung aus Blumensamen, die in Gärten oder auf Balkons gepflanzt, speziell die bestäubenden Insekten mit Nahrung versorgen. Dazu werden Informationsbroschüren und eine Rückgabestelle für die Kapseln platziert. Die Kosten für einen Automaten inklusive erster Befüllung und Rückgabekasten belaufen sich auf unter 600 Euro. Die Kosten für zukünftige Befüllungen werden im Grunde durch die Einnahmen gedeckt. Was uns über Inhalt und Nachhaltigkeit an dieser Sache hinaus gefällt, ist die an Bürger gerichtete spielerische Aufforderung sich aktiv zu beteiligen. 100 solcher Automaten hängen bereits in deutschen Städten. Wir könnten uns vorstellen am Rathaus und zum Beispiel im Bereich des Streichelzoos jeweils einen Automaten mit Rückgabekasten und Informationsbroschüren zu platzieren.

Wird fortgesetzt ...

Wasser Für Moers

Wasser Für Moers. Wir wollen dass es läuft. In den kommenden Jahren muss die Kanalisation im innerstädtischen Bereich saniert werden. Im Zuge dieser Maßnahmen hat die Fraktion Für Moers die Idee entwickelt, aus Moers eine Stadt mit vielen Wasserläufen zu machen. Hintergrund sind überschüssige Wasser und Gefälle im Stadtgebiet. Der Plan ist so einfach wie genial. Durch bestimmte Innenstadtteile, die noch im einzelnen zu benennen wären, laufen oberflächlich schmale wasserführende Kanäle wie man sie zum Beispiel in der menschenfreundlichen Stadt Freiburg beobachten kann. Die Freiburger Bächle sind ein Wahrzeichen der Stadt Freiburg im Breisgau. Seit dem Mittelalter urkundlich belegt, finden sich die mit Wasser der Dreisam gespeisten, künstlich angelegten Wasserläufe in den meisten Straßen und Gassen der Altstadt. Die Gesamtlänge der Bächle beträgt 15,9 Kilometer, von denen 6,4 Kilometer unterirdisch verlaufen. Kleinstlebewesen wie die Larven einiger Arten von Eintagsfliegen, Köcherfliegen und Kriebelmücken zeigen durch ihre Präsenz die gute Wasserqualität entlang der gesamten Bächle an. Flohkrebse, die sich in manchen Jahren ebenfalls in den Bächle finden, befreien das Wasser von Algen-Nahrung und behindern damit deren Wachstum. Weiterhin wurde 2010 von dem in Freiburg geborenen Evolutionsbiologen Ulrich Kutschera der Freiburger Bächle-Egel als neue Art beschrieben.

"Was dem Freiburger sein Bächle ist dem Moerser sein Bach."

Wasser hat eine tragende Rolle in der Stadtgestaltung und Stadtentwicklung. Über wassersensitive Planungen lassen sich drängende Aufgaben aus Klimaanpassungsmaßnahmen wirkungsvoll umsetzen. Die Vernetzung von Grünzügen und Wasserachsen, temperaturregulierende Wasserflächen, dezentrale Puffer- und Speicherräume zum Rückhalt von Starkregen, die Gestaltung von urbaner Landschaft mit der Bewirtschaftung von Regenwasser sind elementare Bestandteile in der ökologischen Stadtentwicklung und der Anpassung und Minderung der Klimawandelfolgen. Integrale Planungen nutzen die Chancen der Gestaltung mit Wasser und minimieren Risiken und Belastungen wie Starkregen und Hitzeperioden aus dem Klimawandel.

Das Klima wird wärmer, ob nun Mensch gemacht oder nicht. Das bedeutet besonders für Städte heiße trockene Luft und viel Staub. Offene Wasserflächen in diesen kleinen Dimensionen können das Klima zwar nicht beeinflussen, aber das Mikroklima, sogesehen das Wetter in der Stadt beeinflussen. Die kleinen Kanäle binden erfolgreich Feinstaub und kühlen die nähere Umgebung um ein paar Grad herunter. Die Luftfeuchtigkeit wird erhöht, die Atemluft wirkt frischer. Neben den Kanälen könnte es an ausgesuchten Stellen zu größeren Wasseransammlungen kommen, die zum Spielen, Ausruhen und Abkühlen einladen. Brunnen und Pumpen zum Spielen laden die Besucher zu verweilen ein. Wer einmal im Sommer am Hauptbahnhof eine Weile dem Treiben zugesehen hat, erkennt schnell, dass die 4 Wassersäulen eine enorme Anziehungskraft für jung und alt bieten. Und genau solche Stellen brauchen moderne Städte, um Menschen (und Tiere) fröhlich zu stimmen. Die Stadt kann dabei nur gewinnen.

Unterstützt werden wir bei diesem Vorhaben von der CDU-Fraktion. Siehe dazu: Rheinische Post 19.02.2021

Ein weiteres schönes Beispiel für Wasser in der Stadt bietet die Stadt Rinteln am Rand von NRW:

Oder die Stadt Forchheim:

Finanzen

Die finanzielle Eigenständigkeit der Stadt Moers muss durch einen solide aufgestellten Haushalt erhalten werden. Die Fraktion Für Moers stimmt einer Belastung der städtischen Betriebe und Beteiligungen nur dann zu, wenn die dadurch erzielten Einnahmen eine Grundsteuererhöhung verhindern. Darüber hinaus sollen zukünftige Sparpotentiale verpflichtend mit Hilfe eines externen Gutachters aufgezeigt werden. Um zukünftige Steuerbelastungen der Bürger zu vermeiden, sollen diese Einsparmöglichkeiten auch umgesetzt werden.
Finanzen der Stadt

Kastellplatz erhalten

Die Fraktion steht für die Erhaltung des Kastellplatzes in voller Größe als Veranstaltungsort für Weihnachtsmarkt, Kirmes usw. Eine Bebauung lehnen wir entschieden ab.

Junge Menschen suchen in einer Großstadt wie Moers nach Freizeit und Unterhaltung, auch nach 22.00 Uhr. Der Erhalt des Kastellplatzes für Kirmes, Weihnachtsmarkt, Kultur und Gastronomie ist eines unserer Ziele, die wir abgesehen von der FDP als einzige verfolgen. Wir haben kein Verständnis dafür, diesen Platz mit seiner einzigartigen Kulisse mit Wohn- oder Gewerbeimmobilien zu bebauen. Freie, beziehungsweise brach liegende Gewerbeflächen, gibt es in Moers genügend. Es liegt uns viel daran, diesen Flächen mehr Beachtung zu schenken und sie zu reaktivieren. Eine Wohnbebauung in diesem Bereich sehen wir kritisch. Hierdurch würden in sich diesem so wichtigen, innerstädtischen Bereich neue Bedarfe an Parkplätzen und nächtlicher Ruhe ergeben und der derzeitigen gastronomischen Nutzung entgegenstehen.

Weiterer Beitrag zum Thema: Moers beleben.
Kastellplatz erhalten.

Streichelzoo Moers

Der Streichelzoo soll unbedingt erhalten und konzeptionell neu aufgestellt werden. Zugänge zu Tier und Natur fördern die kindliche Entwicklung erheblich. Das Greifen begreifen heißt, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Wenn man von kommenden Generationen erwartet, dass sie Tier und Natur schätzen, so sollten sie bereits in jungen Jahren lernen Vorbehalte abzubauen und Tieren vertrauensvoll zu begegnen. Der beste Ort für solch eine prägende Phase ist der Streichelzoo.
  • Ort der Begegnung von Tier und Mensch
  • Erholungsort zum Abbau von Stress und psychischen Belastungen
  • Attraktiver Anziehungspunkt für Bürger aus den umliegenden Gemeinden
  • Beispiel für tiergerechte Haltung
Die Tierarten des Streichelzoos
  • Ziegen
  • Schafe
  • Amerikanische-Mini-Schweine
  • Alpakas
  • Kaninchen
  • Meerschweinchen
  • Gänse
  • Lauf-Enten
  • Hühner
  • Verschiedene Vögel in einer Voliere
Aus dem Umland fanden folgende Wildtiere ein Zuhause
  • Kaninchen,
  • Stock-Enten
  • Rabenkrähen
  • Tauben
Bitte unterstützen Sie die Tiere. Spende für den Erhalt des Streichelzoos ...
Kto-Nr. DE 46 3535 0000 110110 9583 bei der Sparkasse Moers
Konto: Förderverein Streichelzoo Moers e.V.

Video mit dem Vorsitzenden des Fördervereins: Otto Laakmann.